Netzwerk
Wireless Lan
Fachartikel
Wireless Lan Zubehör
Notebook Wireless Lan
Wireless Lan Technik
Wireless Lan System
Wireless Lan Netzwerk
Wireless Lan Management
Verzeichnis
Impressum - Datenschutz
Wireless Lan Blog
Infos zum WLan-USB-S...
Tipps zu WDS und Rep...
Frequenzen bei WLan
Infos zum WLan-USB-S...
Sendeleistung von WL...

Anzeige

Achtung: Nicht auf Tech Support Scam hereinfallen!

Achtung: Nicht auf Tech Support Scam hereinfallen!

 

Vorsicht, wenn Mitarbeiter von Microsoft am Telefon angeblich einen technischen Support anbieten! Oder wenn beim Surfen im Internet plötzlich Warnhinweise auftauchen, die auf einen Befall mit Viren aufmerksam machen und zur Kontaktaufnahme mit dem Support auffordern. Dahinter steckt in aller Regel eine Betrugsmasche, die Betrügern den Zugriff auf den Computer ermöglichen soll.

 

Die Masche der Betrüger

Schon seit mehreren Jahren gibt es immer wieder Berichte über Betrüger, die sich am Telefon als Mitarbeiter von Microsoft ausgeben und behaupten, der Computer des Angerufenen sei mit einem Virus infiziert. Nachdem es eine Zeit lang etwas ruhiger geworden war, häufen sich solche Meldungen in jüngerer Vergangenheit erneut.

Hintergrund hierzu ist, dass Microsoft Mitte Januar 2020 nach rund zehn Jahren den Support für Windows 7 eingestellt hat. Doch das Betriebssystem ist nach wie vor beliebt und verbreitet. Schätzungen gehen davon aus, dass der Marktanteil von Windows 7 noch bei etwa 25 Prozent liegt. Durch das Ende des Supports steigt für die Nutzer das Risiko. Denn falls Sicherheitslücken aufgespürt werden sollten, werden sie im Rahmen eines Updates wohl nicht mehr geschlossen. Und dass Sicherheitslücken gefunden werden, ist gar nicht so unwahrscheinlich. Obwohl es das Betriebssystem schon so lange gibt, wurden zum Beispiel allein im Jahr 2019 rund neue 250 Lücken entdeckt.

Die Betrüger machen sich jedenfalls die Unsicherheit vieler Verbraucher zunutze. So behaupten sie, dass sie dabei helfen möchten, den Computer vor Schäden zu schützen. Oder sie bieten Unterstützung beim Umstieg auf ein neueres Betriebssystem an.  

Oft sprechen die Anrufer Englisch oder Deutsch mit einem starken Akzent. Am Telefon versuchen sie dann, den Angerufenen davon zu überzeugen, unter ihrer Anleitung verschiedene Schritte am Computer durchzuführen.

Als weitere Instrumente arbeiten die Betrüger neuerdings vermehrt mit E-Mails, infizierten Internetseiten und vor allem gefälschten Pop-Ups. Die vermeintlichen Sicherheitswarnungen sehen so aus, als wären sie tatsächlich Warnhinweise von Windows. Der Nutzer wird darin aufgefordert, mit dem angegebenen Support Kontakt aufzunehmen, damit die Viren auf seinem Rechner beseitigt werden.

Ruft der Nutzer die Nummer an, melden sich angebliche Microsoft-Mitarbeiter, die ein Software-Wartungspaket verkaufen wollen. Das Paket gegen Viren soll bis zu 400 Euro kosten. Zusätzlich dazu möchten die Betrüger die Einwilligung des Nutzers für den Zugriff auf den PC haben, damit sie die notwendigen Maßnahmen per Fernwartung durchführen können.

Die Sicherheitshinweise öffnen sich oft, wenn der Nutzer im Internet surft, und blockieren die ganze Seite. Hinterlegt sind die Hinweise vermutlich in Werbeeinblendungen auf Internetseiten, in eingebetteten Codes oder in installierten Apps. Unterm Strich sind sie aber ähnlich konzipiert wie nervige Werbeanzeigen, die plötzlich aufpoppen. 

 

Achtung: Nicht auf den Tech Support Scam hereinfallen!

Im ersten Moment klingt es nach einem guten Service, wenn Microsoft Nutzer seiner Betriebssysteme vor Viren und anderen Sicherheitsrisiken warnt. In Wahrheit handelt es sich bei den Anrufen und den Warnmeldungen aber um eine Betrugsmasche, die Tech Support Scam heißt.

Installiert der Nutzer ein Programm auf seinem Computer, das den vermeintlichen Microsoft-Mitarbeitern den Fernzugriff auf den PC ermöglicht, wird das oft ein Trojaner oder eine andere Schadsoftware sein. Die Betrüger können so sensible Daten wie zum Beispiel Passwörter und Kontakte ausspähen. Oder sie können den Computer sperren und anschließend viel Geld für eine erneute Freigabe verlangen. Außerdem sehen sie die Kreditkartendaten, wenn der Nutzer das angebotene Software-Wartungspaket damit bezahlt.

 

Diese Tipps bieten Schutz vor Tech Support Scam

Seit die ersten Betrugsfälle bekannt sind, warnt sogar Microsoft selbst vor dem Missbrauch seines Firmennamens. Auf der Homepage des Unternehmens gibt es einige Tipps für Betroffene. Außerdem stellt Microsoft ein Formular zur Verfügung, über das Nutzer Betrugsversuche melden können.

Die Anrufe werden meist über Nummern getätigt, die im Ausland verortet sind oder gar nicht zurückverfolgt werden können. Dadurch ist es schwer, den Betrügern auf die Spur zu kommen. Andererseits kann sich der Nutzer vor Tech Support Scam schützen, wenn er folgende Tipps beherzigt:

·         Nach eigenen Angaben verschickt Microsoft weder unaufgefordert E-Mails an Nutzer noch werden am Telefon oder bei einem Sicherheitshinweis persönliche Daten abgefragt. Wenn das Telefon klingt und sich der Anrufer als Microsoft-Mitarbeiter ausgibt, sollte der Nutzer kurzerhand auflegen.

·         Erscheint auf dem Bildschirm eine Sicherheitswarnung, sollte der Nutzer nicht auf die darin formulierten Aufforderungen reagieren. Auch E-Mails mit angeblichen Warnhinweisen sollte er direkt löschen und auf keinen Fall irgendwelche Anhänge öffnen oder herunterladen.

·         Persönliche Daten sollte der Nutzer grundsätzlich nicht preisgeben.

·         Während eines Telefonats sollte der Nutzer weder irgendwelche Software-Pakete kaufen noch auf seinem Computer, Smartphone oder Tablet installieren.

·         Der Nutzer sollte sich nicht verunsichern oder gar einschüchtern lassen, wenn der Anrufer behauptet, dass er das Betriebssystem löschen wird, wenn der Nutzer das Software-Paket nicht kauft oder den Fernzugriff verweigert. Solche Drohungen sind Blödsinn!

·         Ist der Nutzer auf die Betrugsmasche hereingefallen und hat ein Betrüger bereits irgendwelche Maßnahmen durchgeführt, sollte der Nutzer den Computer vom Internet trennen. Anschließend sollte der Nutzer den PC am besten zu einem Computer-Fachmann bringen, damit dieser prüfen kann, ob eine Schadsoftware installiert wurde. Sicherheitshalber sollte der Nutzer außerdem alle Passwörter und Zugangsdaten für Online-Konten ändern.


Unabhängig davon, ob der Nutzer auf die Masche hereingefallen ist oder nicht, kann er den Betrugsversuch oder -fall der Polizei melden. In vielen Bundesländern ist das online über die sogenannte Internetwache möglich. Außerdem kann der Nutzer die Bundesnetzagentur informieren. Sie hat die Handhabe, um missbräuchlich verwendete Telefonnummern zu sperren.

Mehr Ratgeber, Tipps und Anleitungen: 

 

 
< Prev   Next >

Anzeige

PDF-Download

PDF Anleitungen

IT & Internet

Fakten und Infos zur Handystrahlung
Die interessantesten Fakten und Infos zur Handystrahlung Während eine nahezu uneingeschränkte Erreichbarkeit vor wenigen Jahren no...
Uebertragungsmodi bei WLan
Infos zu den verschiedenen Übertragungsmodi bei WLAN Grundsätzlich gibt es drei unterschiedliche Übertragungsmodi, die fü...
Wie soziale Medien die Gesellschaft vernetzen
Wie soziale Medien die Gesellschaft vernetzen Ob ein besonderer Glücksfall, ein Unglück, News aus der Welt der Promis oder pers&o...
Die wichtigsten Tipps fuer ein sicheres iPhone
Die wichtigsten Tipps für ein sicheres iPhone Für die einen ist das iPhone ein praktisches und bequemes Arbeitsmittel, für di...
Cookies verwalten - Infos und Tipps
Cookies verwalten - Infos und Tipps “Diese Seite verwendet Cookies, um Ihnen ein optimales Surferlebnis zu bieten.” Ein Hinw...

mehr Artikel

Uebersicht zur WLan Authentifizierung Übersicht zu der WLan Authentifizierung WLan ist zwar zweifelsohne komfortabel und praktisch, aufgrund der fehlenden physischen Verbindung zwischen den Knoten jedoch anfällig für Angriffe und Datendiebstähle. Insofern gehören Maßnahmen, die zumindest ein möglichst hohes Sicherheitsniveau sicherstellen, zu den großen Aufgaben der IT und den unabdingbaren Pflichten des WLan-Nutzers. Zu den grundlegenden Sicherheitsmaßnahmen, die jeder WLan-Nutzer treffen sollte, gehört dabei, ·         den Router oder den Access Point so einzustellen, dass eine sichere Methode für die Verschlüsslung aktiviert ist und ein sicherer Netzwerkschlüssel vergeben wird.·         die vom Hersteller voreingestellten Passwörtern abzuändern.·         den vom Hersteller voreingestellten SSID-Namen, der meist Rückschlüsse auf den Gerätetyp zulässt, zu ersetzen.·         die Fernkonfiguration des Routers zu desaktivieren.    Ganzen Artikel...

Kinder und das Internet - ein Ratgeber Kinder und das Internet - ein Ratgeber   Früher wurden in der Schule kleine Zettelchen geschrieben und untereinander ausgetauscht. Außerdem führten die Kids stundenlange Telefonate, obwohl sie ihre Freunde doch gerade erst noch gesehen hatten. Inzwischen haben sich solche Aktivitäten ins Internet verlagert. Vor allem Apps von Community- und Messenger-Diensten stehen hoch im Kurs. Doch ein sicheres Terrain ohne Risiken ist das Internet nicht. Damit stellt sich die Frage, wann Kinder alt genug sind, um im Internet zu surfen. Wie lange sollten sie in der virtuellen Welt unterwegs sein? Und wie können die Eltern zu sicherem Surfen beitragen? Hier ein Ratgeber zu Kindern und Internet!  Ganzen Artikel...

Als Programmierer arbeiten - Infos und Tipps, 1. Teil Als Programmierer arbeiten - Infos und Tipps, 1. Teil   IT-Jobs sind sehr gefragt und haben echtes Zukunftspotenzial. Schließlich ist eine Welt ohne Computer und Digitalisierung kaum noch vorstellbar. Gleichzeitig gibt es zahllose Unternehmen, die händeringend nach Informatikern, Programmierern, Software-Entwicklern und anderen IT-Experten suchen.  Ganzen Artikel...

Lan Anschluss Konfiguration Die Lan Anschluss Konfiguration Ganzen Artikel...



Home-Office, Home-Schooling: Warum fällt vielen das so schwer? Home-Office, Home-Schooling: Warum fällt vielen das so schwer?   Seit März 2020 erleben die Gesellschaft und die Wirtschaft einen Wandel, wie es ihn in diesem Ausmaß in einem so kurzen Zeitfenster noch nie gab. Plötzlich mussten Geschäfte, Restaurants, Diskotheken und Kulturstätten schließen. Krankenhäuser und Pflegeheime waren für Besucher tabu, Familienfeiern, Feste und Großveranstaltungen mussten abgesagt werden. Auch Schulen und Kitas blieben geschlossen. Etliche Arbeitnehmer gingen in Kurzarbeit oder wurden zu Heimarbeitern. Von jetzt auf nachher waren Home-Office und Home-Schooling angesagt. Doch die wenigsten Unternehmen, Bildungsstätten und Familien waren auf so eine Situation wirklich vorbereitet. Andererseits ist die Digitalisierung schon lange in aller Munde. In fast jedem Haushalt gibt es mindestens einen Computer, das Smartphone ist ein selbstverständlicher Alltagsbegleiter und Online-Shopping gehört zur Normalität. Warum also fällt vielen die Sache mit dem Home-Office und dem Home-Schooling so schwer?    Ganzen Artikel...