Netzwerk
Wireless Lan
Fachartikel
Wireless Lan Zubehör
Notebook Wireless Lan
Wireless Lan Technik
Wireless Lan System
Wireless Lan Netzwerk
Wireless Lan Management
Verzeichnis
Impressum - Datenschutz
Wireless Lan Blog
Infos zum WLan-USB-S...
Tipps zu WDS und Rep...
Frequenzen bei WLan
Infos zum WLan-USB-S...
Sendeleistung von WL...

Anzeige

Infos und Tipps zu eSports, Teil 3

Infos und Tipps zu eSports, Teil 3

 

Bei eSports geht es nicht darum, sich die Zeit mehr oder weniger regelmäßig mit Computerspielen zu vertreiben. Vielmehr handelt es sich um digitale Wettkämpfe auf dem Niveau von Profisport. Die Branche wächst rasant und wie in vielen anderen Sportarten wird das Dasein als Profi-Gamer zunehmend zum Traumberuf.

In einem ausführlichen Ratgeber schauen wir uns die eSports genauer an. Dabei ging es in Teil 1 um eine Definition und die notwendige Ausstattung. In Teil 2 haben wir mit Tipps begonnen, die dabei helfen, die eigenen Fähigkeiten stetig zu verbessern und den Weg zum Profi zu begleiten. Im letzten Teil 3 machen wir mit Tipps weiter!

 

Mehrere Strategien entwickeln

Stellt der Gamer fest, dass er und sein Team mit einer Strategie nicht mehr weiterkommen, wird es Zeit, eine neue Taktik auszuklügeln. Generell ist es ratsam, verschiedene Herangehensweisen im Repertoire zu haben. Denn jeder Gegner spielt und agiert anders. Eine gewisse Flexibilität ist wichtig, um entsprechend reagieren zu können.

Ein Gamer probiert deshalb viel aus. Die meisten Spiele haben einen sogenannten Quickplay-Modus, der es ermöglicht, neue Techniken und Charaktere zu testen, ohne dass dies in die Wertung einfließt. Oft ist es außerdem notwendig, Taktiken zu planen und im Spiel mehrere Züge im Voraus zu durchdenken. Das ist Teil der Vorbereitung und wichtig, damit die Taktik am Ende aufgeht und der Gamer seine Partie gewinnt.

 

Von den Gegnern lernen

Jeder Gamer erlebt im Verlauf seiner Karriere, wie ihn ein Gegner in Grund und Boden spielt und er gefühlt überhaupt keine Chance hatte. So ein Gegner ist oft Profi mit sehr viel Erfahrung. Statt wegen der deutlichen Niederlage entmutigt und frustriert zu sein, sollte der Gamer die Vorgehensweise seines Gegners beobachten und davon lernen.

Gerade in der Übungsphase ist ein starker Gegner optimal. Denn der Gamer kann sich so den Lerneffekt zunutze machen. Außerdem sieht er, welche Taktiken die Gegner nutzen. Kennt der Gamer diese Strategien, kann er für sich Taktiken entwickeln, um zu kontern.

Professionelle eSport-Mannschaften haben oft Analysten im Team, die die Spiele anderer Top-Mannschaften beobachten und auswerten. Die Analyse der Strategie und die Anpassung der eigenen Taktik darauf kann der Schlüssel zum Erfolg sein.

Steht der Gamer noch am Anfang seiner Karriere, kann er seine Matches für eine spätere Auswertung selbst aufzeichnen. Treiber von Grafikkarten bringen dafür oft entsprechende Programme mit und auch auf Spielekonsolen sind solche Funktionen meist vorhanden. Schaut sich der Gamer sein Spiel im Nachhinein an, kann er nicht nur die Strategie des Gegners analysieren, sondern erkennt möglicherweise auch seine eigenen Fehler. Damit weiß er, an welchen Punkten er ansetzen muss, damit es beim nächsten Mal (noch) besser klappt.

 

Profis über die Schulter schauen

Viele professionelle Gamer streamen auf Videoplattformen online. Der Gamer kann dadurch beobachten, wie Profis spielen, welche Strategien sie anwenden, welche Manöver sie einsetzen und wohin er kommen muss, wenn er ebenfalls auf Profilevel spielen will. Natürlich kann er sich bei den Profis auch taktische Tricks abschauen. Ein weiterer Pluspunkt beim Streaming ist, dass der Gamer mit dem jeweiligen Profi interagieren und ihm Fragen stellen kann.

Eine andere Möglichkeit bieten Turniere. Bei bekannten, wettbewerbsfähigen Spielen finden regelmäßig Turniere statt, die im Internet oder vor Ort ausgetragen werden. Besucht der Gamer Turniere live, kann er den Profis nicht nur zuschauen, sondern auch etwas über ihre Mentalität lernen. Denn Profis spielen einerseits mit viel Leidenschaft, Hingabe und Engagement und andererseits mit viel Ruhe und Geduld. Es geht also auch um die richtige Einstellung.

 

Sich einem Clan anschließen

Bei vielen Spielen kann der Gamer für sich alleine in einer Liga spielen. Das wird als Solo-Que bezeichnet. Doch wenn er Profi werden möchte, braucht er den Kontakt und Austausch mit anderen Spielern. Ein Clan ermöglicht, zahlreiche Gamer kennenzulernen, die auf unterschiedlichen Levels spielen. Dadurch können alle voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen.

Im Internet finden sich verschiedene Clans, teils für einzelne und teils für mehrere Spiele. Meistens verfügen die Clans über einen sogenannten Discord- oder Team-Speak-Server, über den die Kommunikation stattfindet. Der Gamer wird Teil einer Gemeinschaft und innerhalb des Clans entsteht ein Teamgeist, der für viele Spiele unverzichtbar ist.

 

Entscheidende Mechaniken trainieren

Jedes Spiel erfordert viel Training, denn die entscheidenden Mechaniken müssen sitzen. Worauf es ankommt, hängt natürlich vom Spiel ab. Bei Shootern zum Beispiel muss der Gamer sehr gut zielen können, damit er den Gegner möglichst schnell außer Gefecht setzt, sobald dieser im Sichtfeld auftaucht. Reflexartig zu reagieren und das Ziel dann auch gleich zu treffen, erfordert aber viel Übung.

Bei anderen Spielen muss der Gamer verschiedene Schusstechniken beherrschen, um Pässe sauber spielen zu können. Oder er muss die unterschiedlichen Charaktere kennen, damit er ihre Fähigkeiten einschätzen und entsprechend kontern kann.

Das breite Wissen und zusätzlich die richtigen Körperbewegungen stellen sich nicht über Nacht ein. Daher sollte sich der Gamer zunächst auf die wichtigsten Mechaniken konzentrieren. Wenn er die richtigen Einstellungen für sich gefunden hat und sowohl die Armbewegungen mit der Maus als auch die Fingerbewegungen auf der Tastatur flüssig beherrscht, kann er an den Techniken feilen und ins Detail gehen.

 

Das Mannschaftsspiel verbessern

Für einen Profi in einem Mannschaftsspiel sind Teamgeist und das Zusammenspiel im Team unabdingbar. Professionelle Spieler sind sehr kommunikativ, tauschen sich pausenlos untereinander aus und besprechen jede Kleinigkeit. Während einer Partie muss jedes Teammitglied jederzeit wissen, was vor sich geht. Doch gerade für einen Anfänger kann es schwierig sein, sich auf das Spiel zu konzentrieren und gleichzeitig mit dem Team zu kommunizieren. Wichtig ist deshalb, dieses Multitasking zu üben.


Innerhalb des Teams muss zudem jeder Spieler seine Rolle kennen und über seine Aufgaben und Funktionen Bescheid wissen. Oft gibt es einen Anführer, der die Ansagen macht, und Support-Spieler, die ihm den Rücken frei halten. Weiß der Gamer, dass er gute Support-Spieler hinter sich hat, kann er auch mal mehr Risiken eingehen. Allerdings sollte der Gamer bei der Zusammenstellung des Teams flexibel bleiben. Denn je nach Partie muss er mitunter in eine andere Rolle schlüpfen, um auf die Taktik des Gegners erfolgreich zu reagieren.

Mehr Ratgeber, Tipps und Anleitungen:

 

 
< Prev   Next >

Anzeige

PDF-Download

PDF Anleitungen

IT & Internet

Basiswissen: Breitbandzugänge in der Übersicht, 2. Teil
Basiswissen: Breitbandzugänge in der Übersicht, 2. Teil Wer im Internet surfen will, braucht neben einem Endgerät vor allem e...
WLan und UMTS auf dem Handy
Infos und Tipps zu WLan und UMTS auf dem Handy Ein Handy ist heute nichts Besonderes mehr und es gibt sicherlich kaum noch jemanden, der au...
Warum analoge Computer ein Comeback erleben
Warum analoge Computer ein Comeback erleben Unser Zeitalter ist digital. In fast jeder Alltagselektronik stecken Mikrochips, die mit Bit...
Welche Ausstattung braucht ein Home-Office?
Welche Ausstattung braucht ein Home-Office? Viele Arbeitnehmer wünschen sich mehr Unabhängigkeit. Das Home-Office scheint da e...
Die 5 wichtigsten Fragen zu DVB-T2
Die 5 wichtigsten Fragen zu DVB-T2Ende März 2017 wurde das bisherige Antennenfernsehen im Standard DVB-T in vielen Regionen abgeschalte...

mehr Artikel

Die Geschichte von WLan Die Geschichte von Wireless Lan WLAN wird eigentlich erst seit wenigen Jahren in Privathaushalten genutzt, die Technik als solches blickt aber bereits auf eine verhältnismäßig lange Geschichte zurück. Im weitesten Sinne beginnt die Geschichte in den 1940er Jahren mit dem Patent für das Frequency Hopping. Hierbei handelte es sich um die Idee für einen funkgesteuerten Torpedo, der seine Frequenz so oft wechseln sollte, dass der Feind keine Möglichkeit haben sollte, den Torpedo abzuschießen, bevor dieser sein Ziel erreicht hat.   Ganzen Artikel...

5 aktuelle Tipps für sicheres Surfen im Urlaub 5 aktuelle Tipps für sicheres Surfen im Urlaub   Der Sommer naht und damit rückt auch die Urlaubszeit immer näher. Verglichen mit früher, hat sich dabei mit Blick auf die Kommunikation einiges verändert. So muss heutzutage niemand mehr Kleingeld sammeln oder eine Telefonkarte kaufen und eine Telefonzelle suchen, um vom Urlaubsort aus mal eben zu Hause anzurufen. Statt Postkarten werden SMS, E-Mails oder Nachrichten samt Bildern mit Messenger-Diensten verschickt. Und auch die Landkarte, der Straßenatlas und selbst die Urlaubslektüre bleiben immer öfter daheim. Sie finden sich nämlich zunehmend auf dem Smartphone, Tablet oder Laptop.  Ganzen Artikel...

Sozialtarif der Telekom - wer ihn nutzen kann Sozialtarif der Telekom - wer ihn nutzen kann und wie er beantragt wird Telefon, Handy und Internet gehören heute zum normalen Lebensstandard dazu. Es ist nahezu selbstverständlich, zu Hause per Festnetz und unterwegs per Mobilfunk erreichbar zu sein und bereits im Kindergarten, spätestens aber in der Schule sammeln Kinder erste Erfahrungen mit dem Computer.   Ganzen Artikel...

ISDN-Abschaltung 2020: Die Möglichkeiten im Überblick ISDN-Abschaltung 2020: Die Möglichkeiten im Überblick   Die Umstellung von Analog und ISDN auf All-IP war vielleicht einer der größten Kraftakte der Telekommunikationsbranche in den vergangenen Jahren. Doch inzwischen ist es fast geschafft und die Zielgerade in Sicht. Vor diesem Hintergrund flattert vielen Kunden ein Schreiben ins Haus, in dem sie über die Kündigung ihrer ISDN-Anschlüsse informiert werden.  Ganzen Artikel...



7 Fragen zum Mobilfunkstandard 5G 7 Fragen zum Mobilfunkstandard 5G   Im Zusammenhang mit dem Mobilfunk führt schon seit einiger Zeit kein Weg mehr am sogenannten 5G vorbei. Doch wofür steht die Abkürzung? Wie verbreitet ist der Mobilfunkstandard in Deutschland? Welche Vorteile bietet er? Und wer kann 5G nutzen? Wir beantworten sieben Fragen zum Mobilfunkstandard 5G!   1. Was genau ist 5G? Momentan erfolgt die beste Datenübertragung in Deutschland noch im Bereich 4G, auch bekannt als LTE. Doch die Zukunft liegt im Mobilfunkstandard 5G. Er ist seit Juli 2019 in mehreren deutschen Städten verfügbar und wird seitdem konstant ausgebaut. Das Ziel ist, dass bis 2025 99 Prozent der Fläche mit 5G versorgt werden sollen.  Ganzen Artikel...